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KÄPT`N EINAUGE UND DAS MONSTER
Hallo Leute. Schön das ihr da seid.
Aaaah, ihr wollt von mir die Legende vom gefürchteten Piraten Käpt`n Einauge hören. Nun gut, dann hört gebannt zu.
Käpt`n Einauge war ein gefürchteter Pirat, der die 7 Weltmeere total unsicher gemacht hatte.
Wie sein Name schon sagt, trug er eine Augenklappe, er hatte ein Auge verloren.

Sein Schiff, die TOD UND TEUFEL, war das gefürchteste Schiff der Welt, jaja.
Es hieß Käpt`n Einauge fürchtete absolut nichts und niemanden. Fieser Bursche, eh?
Hehe, allerdings weiß ich da ein bisschen mehr, denn es gab DOCH etwas, was er fürchtete.
Wie dem auch sei, es war ein wundervoller Tag und die TOD UND TEUFEL glitt ruhig auf dem Wasser dahin.
Die Mannschaft war super gelaunt, denn sie hatten am Tag zuvor wieder fette Beute gemacht, als plötzlich ein markerschütternder Schrei durch das ganze Schiff ging.
Der von Käpt`n Einauge.
Verwundert humpelte Stelzbeinjim, der seine rechte Hand war, zu der Kabine des Käpt`n und klopfte vorsichtig. "Käpt`n, alles in Ordnung?"
"Jim? Bist du`s?"
"Ja, Käpt`n!"
"Schnell, komm rein!"
Jim tat wie geheißen, öffnete die Tür und staunte nicht schlecht.
Ich sag euch das war ein Anblick. Da stand er, der Schrecken der 7 Meere! Auf einen Stuhl, total verängstigt, mit einem Säbel in der Hand. Einfach göttlich.
"Käpt`n, was ist los? Ihr seht aus, als ob ihr ein Gespenst gesehen hättet."
"Ein Monster, Jim! Wir haben ein Monster an Bord!"
Kapt`n Einauge hebt beschwörend die linke Hand und umfasst mit der Rechten den Säbel fester.
Stelzbeinjim sieht Einauge ungläubig an. "Käpt`n?"
"Ich habe es gesehen, es schaute mich mit großen roten Augen an, es war als blickte ich in die Abgründe der Hölle!" Einauge blickte Stelzbeinjim beschwörend an.
"Große rote Augen?"
"Ja, Jim! Und es war total behaart und hatte grausame Reißzähne!"
"Reißzähne?"
"Ja, wenn ich es dir doch sage. Und da waren noch diese grausamen Krallen an den Füßen."
"Krallen?"
"Jaaaaaaa. Wir müssen das Monster finden und töten! Sag der Mannschaft Bescheid. Alle sollen suchen!"
Stelzbeinjim lief ein kalter Schauer über den Rücken. Wenn der Käpt`n sagt, das Monster existierte, dann existierte es.
Schnell humpelte er durch den Gang um zu der Treppe zu gelangen, die aufs Deck zurückführt, als er plötzlich stoppte.
Etwas saß da im Schatten. 2 große rote Augen starrten ihn an.
Stelzbeinjim atmete schwer, Schweiß brach ihm aus.
"Da…da….das Monster!" stammelte er zu sich selber.
Die Augen verschwanden in den Schatten und Stelzbeinjim sah wie ein langer Schwanz nachgezogen wurde und ebenfalls im Schatten verschwand.
"AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!" rief Stelzbeinjim und humpelte auf die Treppe zu, wo ihm bereits das Tageslicht durch die offene Tür erwartete.
RADUSCH!!!!!! Stelzbeinjim wurde es schwarz vor Augen.
"Wer hat denn die verdammte Tür aufgelassen! Ihr wisst doch der Käpt`n dreht durch wenn er eine offene Tür sieht." schimpft Enterhakenbill. "AAAAAAAAAAH!"
Enterhakenbill und die Piraten die an Deck waren schreckten zurück.
"Beim Klabautermann! JIM! Welch ein grausamer Tod." stammelte Bill.
Bill und die anderen Piraten sahen vor sich die geschlossene Tür und den Kopf von Stelzbeinjim.
"Oooh, mein Kopf." Der Kopf von Stelzbeinjim öffnete die Augen.
"AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHH!!!!!!!!"
Bill und die anderen Piraten klammerten sich vor Panik aneinander.
"EIN GEIST! DER KLABAUTERMANN! NEPTUNS ZORN!" riefen sie durcheinander.
"Verdammt, wieso kann ich mich nicht am Kopf kratzen." Stelzbeinjim fluchte.
RADUSCH!!!!!
"WAS IST DENN HIER LOS?" Käpt`n Einauge hatte die Tür aufgestoßen.
"WAAAAAAHHHHH!" Enterhakenbill und die Anderen drückten sich noch enger aneinander.
Jetzt sahen sie die offene Tür und den Körper von Stelzbeinjim, beginnend vom Hals, an der Tür schlaff hängen.
Käpt`n Einauge drehte sich verwundert herum und schaute auf Jims Körper. Vorsichtig zog er die Tür auf die Hälfte, was alle Piraten nochmals zusammenzucken ließ.
"IHR VOLLIDIOTEN! WAS HABT IHR MIT JIM GEMACHT?" brüllte Einauge.
Des Rätsels Lösung war, dass der liebe Bill die Tür zu fest zugeworfen hatte als der gute Jim die Treppe hochkam und dieser dadurch mit dem Kopf voll durch die Tür ging. Tja und als der der Käpt`n die Tür aufstieß rammte das den armen gerade wieder erwachten Jim an die dahinter befindliche Wand und knockte ihn abermals aus.
Der Arme. Hihihi.
Nachdem sich die Piraten von diesen kleinen Schock erholte und Jim wieder zu sich gekommen war, berichtete der Käpt`n seiner Mannschaft von den Monster.
Natürlich waren diese alle verängstigt, denn wer hatte schon gerne ein Monster an Bord und noch dazu auf hoher See, wo es keine Fluchtmöglichkeiten gab.
Jedenfalls jagte Käpt`n Einauge seine gesamte Mannschaft auf der Suche nach dem Monster durch das ganze Schiff.
Die Piraten machten sich in Dreier Gruppen auf, denn alleine zu suchen traute sich niemand.
Und so betraten kurz darauf drei Piraten mit Namen Nick, Dick und Mack den großen Laderaum, wo all die Vorräte untergebracht waren.
"Das gefällt mir nicht." stammelte Nick.
"Mir auch nicht." murmelte Dick.
"Schluss mit dem Jammern, lasst uns suchen!" ärgerte sich Mack und umfasste seinen Säbel fester.
So schlichen alle Drei hintereinander durch den Laderum, als sie ein merkwürdiges Geräusch vernahmen.
Krumpf, krumpf, krumpf.
"Was war das?" Nick schluckte.
"Ich weiß es nicht." Dick hatte Angst.
"Schaun wir nach." Mack schritt voran.
So schlichen die Drei weiter hintereinander her und erreichten eine Reihe Fässer.
Krumpf, krumpf, gulp.
"Da! Es kommt aus den Fass!" Nick deutete auf eines der Fässer.
"Das…das ist unser Apfelfass." Dick drückte sich ängstlich an Nick.
"Papperlapapp. Bestimmt ein blinder Passagier." Mack umfasste seinen Säbel wieder fester und schaute in das Fass.
Zwischen den Äpfeln starrten ihn zwei rote, leuchtende Augen an, ein Schwanz schlängelte sich zwischen den Äpfeln herum.
"WAAAAAAAAAAAAH!" Mack stolperte zurück, stieß Nick und Dick an, alle gingen zu Boden und lagen übereinander.
RRRRÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜLLLLLLPPPPPSSSSSSSSSSSSSS!!!!!!!
"AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!" Die drei Piraten ergriffen die Flucht.
Nur mal unter uns. Schonmal einen langen Rülpser aus einem Fass gehört, nein? Klingt ganz schön unheimlich sage ich euch, hihihi.
Kurz darauf standen alle drei Piraten vor den Käpt`n und redeten wie wild durcheinander.
Sie redeten von Dingen wie Monster, grausames Brüllen und wir werden alle sterben.
Käpt`n Einauge verstand kein Wort und ließ kurzerhand Dick und Nick über die Planke zu den Haien wandern.
"Nun noch mal von vorne." lächelte und schaute Mack ruhig an.
Dieser schluckte, als er die noch nicht eingezogene Planke und die gierig nach oben guckenden Haie sah.
"Also, wir waren im Laderaum, wie ihr befahlt Käpt`n."
"Gut. Und weiter?"
"Naja, wir hörten ganz unheimliche Geräusche. Sie kamen aus einem der Fässer."
"Und dann?"
"Dann haben wir reingeschaut … und …und ..."
"WEITER!"
"Da waren diese unheimlichen Augen und dieser Schwanz." Mack bibberte vor Angst.
Käpt`n Einauge zuckte zusammen. "Du hast sie auch gesehen?"
"Ja Käpt`n und dann stieß es ein fürchterliches Brüllen aus." Mack nickte.
Käpt`n Einauge atmete schwer. "Wir sind verdammt."
Nervös lief er auf dem Deck auf und ab.
Auch seine Leute sind teilweise verunsichert, teilweise ungläubig.
Käpt`n Einauge stoppt und schaut alle an. "Ich will dass ihr euch bis an die Zähne bewaffnet. Ich will dass ihr es tötet! Derjenige der es tötet bekommt von mir eine Menge Gold und Edelsteine. Ich will … "
Weiter kam er nicht. Ein sehr, sehr, sehr lautes und vollkommen unheimliches dusteres
RRRRÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜLLLLLLPPPPPSSSSSSSSSSSSSS!!!!!!! kam aus den Schiffsinneren.
Sofort brach auf Deck eine Panik aus. Die Piraten rannten wild durcheinander und sprangen teilweise vor Angst über Bord. Nicht berücksichtigend das dort immer noch die Haie warteten.
So wurde die Besatzung von Käpt`n Einauge binnen Minuten um gute 75% reduziert.
Als es doch tatsächlich etwas ruhiger wurde, rief Käpt`n Einauge nach Stelzbeinjim.
"JIM! JIIIIIIM! WO STECKST DU, VERDAMMT NOCHMAL?"
Im gleichen Moment flog ihm ein Stück Holz an den Kopf. Es kam aus dem Wasser.
"WAS ZUM….?" Einauge erstarrte. Es war Jims Holzbein. Vorsichtig starrte er über die Rehling zum Wasser hinab.
Dort schaute ihn ein Hai mit offenem Maul und heraushängender Zunge erwartungsvoll an.
Voller Wut schmiss Einauge das Holzbein wieder ins Wasser, woraufhin der Hai losschwamm, sich das Holzbein schnappte, zurück schwamm und es ihm wieder an den Kopf schleuderte.
"AAAAAAAAAAAARRRRGGHHHHH!" brüllte dieser. "ES REICHT!"
Käpt`n Einauge lief sauer auf dem Deck auf und ab. Die noch verbliebenden Männer schauten ihn verängstigt an.
Dann stoppte er und drehte sich ihnen zu.
"IHR werdet euch jetzt alle bewaffnen und dem Monster den Garaus machen. ICH BEFEHLE ES!" rief er.
Seine Männer schüttelten ängstlich den Kopf. Was soll man groß dazu sagen, er ließ sie alle über die Planke gehen und berücksichtigte nicht das er alleine ein Schiff ja gar nicht steuern kann. Zumindest die Haie waren satt und zufrieden.
Käpt`n Einauge schnappte sich seinen Säbel, eine Pistole und ging unter Deck. Er oder es!
Es konnte nur einen geben und das würden sie jetzt austragen.
"WO BIST DU? KOMM HERAUS UND STELL DICH!" rief er wütend und stapfte durch die schmalen Gänge.
Da sah er etwas um die Ecke huschen.
"AAAAH DA BIST DU! Renn nur. Mir entkommst du nicht." Er rannte hinterher.
Da es immer dunkler wurde, dunkelster Schiffsrumpf halt, entzündete er eine Laterne und folgte weiterhin.
Vor sich sah er eine offene Tür, sah noch etwas reinhuschen.
"JETZT HAB ICH DICH!" Er rannte hinterher und stand in einen großen Raum. Durch eine kleine geöffnete Luke kam spärliches Licht.
Käpt`n Einauge sah nun das Monster vor ihm auf den Boden und beide starrten sich an.
"STIIIIIIIIRB!" rief er und schleuderte die Laterne nach dem Monster.
Dieses sprang über 3 Fässer zur offenen Luke.
Derweil lief das Öl der Lampe aus und der Boden entzündete sich.
"DU BESTIE DER HÖLLE! ICH TÖTE DICH!" rief Käpt`n Einauge wie von Sinnen.
Das Monster grinste ihn an, deutete auf die Fässer und sprang durch die Luke nach draußen.
Käpt`n Einauge schaute irritiert zu den Fässern und konnte dank des sich ausbreitenden Feuers, zu seinen Entsetzen genau sehen, was darauf stand.
SCHIESSPULVER!!!
KAAAAAAAAAAABOOOOOOOOOOOOOOOOOOMMMMMMM!!!!!!!!!!!!
Tja, liebe Leute, das war das Ende von Käpt`n Einauge und seines stolzen Schiffes TOD UND TEUFEL. Es gab keine Überlebenden, die Haie hatten ein Festmahl und alles Gold sank auf den Meeresgrund.
Woher ICH das alles weiß, wenn es keine Überlebenden gab? Nunja, es gab DOCH einen Überlebenden, mich! Sicherlich habt ihr euch schon gewundert wieso ich euch alles erzähle, während ich auf einen Fassdeckel mit kleinem Segel über das Meer treibe.
Ja, ihr habt es erfasst.
Das Monster bin ich.
Käpt`n Einauge hatte in seinen Leben nur vor eins Angst und das bin unter anderen ich.
Ihr fragt euch wie so etwas Kleines wie ich so einen lauten
RRRRÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜLLLLLLPPPPPSSSSSSSSSSSSSS!!!!!!!
erzeugen kann? Ganz einfach. Ich nagte von 5 Fässern den Boden ab, nahm die Deckel weg und legte sie in eine Reihe voreinander. Dann fraß ich nochmal einige Äpfel und brauchte das Resultat nur in diese 5 Fässer stoßen und schon war die Panik perfekt.
Aaaaah. Da sehe ich auch schon meine Auftraggeber. Ahoi, hier bin ich!
Oh, ihr wollt wissen wer ich bin?
Ich bin Rattinus Bond, Codename 00Ratte im Auftrag ihrer Majestät.
Ich werde erfolgreich von der Marine eingesetzt, um die schlimmsten Piratenplagen zu beseitigen.
Also, ich wünsche euch was … bleibt sauber. Ihr seht, ein Piratenleben kann gar schon gefährlich sein.
Hahahahahahahahaha!
Ende
02.06.2006
Duncan Demerodt
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